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Gründau, die Gemeinde im Grünen, so lautet das Gemeindelogo.
Wer sich einmal auf den Weg macht, die Gemeinde näher kennenzulernen, wird schon bald zur gleichen Feststellung kommen.
Nahezu die Hälfte des Gemeindegebietes ist bewaldet und zusätzlich laden die weiten Feldgemarkungen zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren
Oftmals führt die Route entlang historischer Gebäude und erlaubt Einblicke in die Geschichte und Kultur unserer Heimat.
Die Gemeinde Gründau hat Rundwanderwege ausgeschildert. Dank gut sichtbarer Wegemarkierungen wird der Wanderer wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückgeführt. Alle Wege sind in der Wanderkarte „Unteres Kinzigtal/ Ronneburger Hügelland“ des Rheingau-Taunus-Kartographie verzeichnet.
Ehrenamtliche überprüfen in regelmäßigen Abständen die Beschilderung aller Wege damit Sie als Gast ein ungetrübtes Wandererlebnis haben.
Wanderweg „Eule“
Der längste der Liebloser Wanderwege ist mit einer Eule gekennzeichnet. Für die fast elf Kilometer sollte man etwa drei Stunden einplanen. Mit dem Schmetterling geht es auf den Sommerberg zu „Lothars Bank“ und mit dem Schnepfenweg, der vom Gettenbacher Weiher startet, zum „Gelnhäuser Tor“. Dort betritt man den ehemals fürstlichen Wald. Durch alte Buchenbestände erreicht man das nächste Tor, an dem man wieder in den Gelnhäuser Stadtwald gelangt. An der Kuhruh, an der die Gelnhäuser Sänger früher den ersten Mai feierten, bergab bis zum Grenzweg. Dort rechts ab erreicht man bald den „Steinernen Tisch“, an dem reisende Händler ihre Kiepen zur Pause bequem abstellen konnten. Dann trifft man wieder auf den Schmetterling, mit dem es zum Waldschwimmbad geht, von dort weiter mit Keiler und Specht zurück zum Ausgangspunkt.
Wanderweg „Fuchs“
Mit einem Fuchs ist der einzige Liebloser Wanderweg gekennzeichnet, der auch westlich der Bundesstraße verläuft. Für die etwa fünf Kilometer lange Wanderung sollte man eine Stunde veranschlagen. Nach einem Anstieg von dem Spielplatz an der Sommerbergstraße bis an den Waldrand trifft der Fuchsweg auf den Jakobsweg, dem er eine Weile folgt. Dort ist auch ein Stein mit dem Symbol des Pilgerwegs nach Santiago de Compostella zu finden. Kurz am Wald entlang geht es bald links ab durch einen Hohlweg bis auf den Fahrradweg an der Bundesstraße. Rechts ab und im Grund links durch die Unterführung, die zum 40-jährigen Bestehen der Großgemeinde Gründau bemalt wurde und an die Städtepartnerschaft mit dem französischen Laussonne, den Jakobsweg und das Jubiläum erinnert. Kurz vor dem Flugplatz des Modellbauklubs Ikarus geht es links den Berg hinauf zu einer gemütlichen Bank. Der Jakobsweg biegt rechts ab in Richtung Bergkirche, der Fuchsweg führt den Wanderer über die Pfingstwiese weiter bis zum Heinrichshof, einem großen Reiterhof, der in Richtung Friedhof durchquert wird. Durch eine mit schweren Fluttoren ausgestattete Unterführung geht es in den Ortsteil Lieblos. Der Rötestraße folgend erreicht man die Zeister Straße. Ihr folgt man bis zum Vereinsheim der Einigkeit Lieblos und biegt links ab .Schräg über die Straße erreicht man die alte Büdinger Straße, der man vorbei am Hotel „Zum Euro“ bis zur Tiergartenstraße folgt, rechts ab gelangt man wieder an den Ausgangspunkt.
Wanderweg „Schmetterling“
Für den gut acht Kilometer langen Schmetterlingweg sollte man gute zwei Stunden einplanen. Zusammen mit dem Eulenweg führt er knapp am Golfplatz des Hühnerhofs vorbei um den Oberwald herum. An „Lothars Bank“ verlässt er den Eulenweg, um ihn einige Meter bergab wieder zu treffen. „Lothars Bank“ wurde dem Oberamtsrat Lothar Krieg zu seinem Dienstende von der Stadt Gelnhausen gestiftet. Er war über Jahre für den Gelnhäuser Stadtwald zuständig. Zusammen geht es, vorbei an der großen Solarranch an der Gelnhäuser Warte, zum Waldschwimmbad und mit dem Milan zurück zur Sommerbergstraße.
Wanderweg „Keiler“
Der Keilerweg hat eine Länge von etwa viereinhalb Kilometern und man benötigt für ihn etwas über eine Stunde. Er führt nach dem Wasserrückhaltebecken oberhalb der Sommerbergstraße als einziger Weg links ab ins Feld. Hinter einer großen Maschinenhalle geht es links ab in Richtung der Bundesstraße. Dort lädt eine Bank zum Verweilen ein. Der Weg führt weiter ein kurzes Stück entlang der Straße, dann biegt er auf der Kuppe rechts ab in einen Hohlweg. Durch diesen geht es hoch in den Wald. Nach etwa 200 Metern im Wald biegt der Keilerweg rechts ab in einen lauschigen Waldweg, dem man bis zum Waldkindergarten der Stadt Gelnhausen folgt. Am Waldschwimmbad trifft der Keiler auf Specht und Eule, mit denen es nördlich um den Herzberg zurück zum Ausgangspunkt geht.
Wanderweg „Milan“
Mit einem Milan ist der kürzeste der Liebloser Wanderwege gekennzeichnet.Die knapp vier Kilometer um den Herzberg sind in etwa einer Stunde zurückzulegen.Vom Startpunkt an der Sommerbergstraße steigt der Weg zusammen mit Fuchs, Specht, Schmetterling und Eule an bis zur „Fahrstraße“ am Waldrand. Dort biegt der Milan als einziger Weg rechts ab und führt am Waldrand entlang zum ehemaligen Waldschwimmbad in Roth. Am unteren Ende des Schwimmbadgeländes geht es rechts ab auf die Straße „Auf dem Herzberg“ und zusammen mit dem Schmetterlingsweg unterhalb vom Restaurant „Paradies“ zurück nach Lieblos. Hier sieht man oberhalb im Wald noch die Reste einiger Mauern, die den dortigen Weinberg terrassierten. Bis ins ausgehende 19. Jahrhundert war fast der gesamte Herzberg ein Weinberg. Erst die eingeschleppte Reblaus bereitete dem ein Ende. Auf dem Herzberg befindet sich auch der ehemalige Liebloser Steinbruch. Bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde er für große Feste genutzt und beherbergte sogar eine Freilichtbühne. Nachdem durch Frostschäden einige Steine abgestürzt waren, die unter anderem die Umkleideräume zerstörten, wurde der Steinbruch für die Öffentlichkeit gesperrt. Noch ein Stück durch den Ort und man hat den Ausgangspunkt wieder erreicht.
Wanderweg „Specht“
Mit einem Specht ist ein etwa sechs Kilometer langer Rundweg gekennzeichnet, für den man etwa eineinhalb Stunden benötigt. Er führt zuerst mit Eule und Schmetterling bis kurz vor den Hühnerhof. Dann geht der Weg mitten durch den Oberwald bis zum Sommerberg. Von dort geht es steil bergab bis zum Waldschwimmbad und weiter mit Eule und Keiler zurück zur Sommerbergstraße.
Wanderweg „Uhu“
Am Wanderportal am Hasselweiher am Reitzeberg bei Mittel-Gründau startet ein etwa eineinhalb Kilometer langer ebener Rundwanderweg, für den man etwa eine halbe Stunde benötigt. Der Weg ist mit einem weißen Uhu auf grünem Grund gekennzeichnet.
Der Hasselweiher wurde in den Jahren 1974 und ’75 von Erich Hahn nach historischen Vorbildern und eigenen Ideen geschaffen. Direkt neben dem Wanderportal befindet sich eine Gedenktafel für ihn. Der Weiher wird von einer mittigen Insel mit einem Entenhaus dominiert. Besonders auffällig sind Strohröhren, die auf Eisenstangen weit über der Wasseroberfläche angebracht sind. Dabei handelt es sich um sogenannte „South-Dakota-Hen-Houses“. Mit ihnen will Tobias Hess, der Pächter des Weihers, den heimischen Krick- und Stockenten ungefährdete Nistmöglichkeiten bieten. Dort können sie weder von den invasiven Nilgänsen, noch von den aus den USA eingeschleppten allgegenwärtigen Waschbären behelligt werden.
Wanderweg „Keiler“
Der mittlere der drei Wanderwege, die am Hasselweiher starten, ist mit einem Keiler gekennzeichnet, hat eine Wegstrecke von gut vier Kilometern und ist in etwas über einer Stunde zurückzulegen. Zwischen Hasselweiher und Wald geht es in den Ronneburger Wald und stets bergauf auf den Hasenkopf. Am Ende links geht es über eine kurvige Strecke am Steinkopf vorbei am Rabennest wieder links ab. Man verlässt den Wald und kehrt über einen Panoramaweg oberhalb vom Almessengrund zum Hasselweiher zurück. Der Almessengrund leitet sich von Almosen ab und wurde in früheren Zeiten von Nonnen des Klosters Arnsburg bewirtschaftet, das hier einen großen Hof betrieb.
Wanderweg „Specht“
Der längste der Rundwanderwege vom Wanderportal am Mittel-Gründauer Hasselweiher ist mit einem weißen Specht auf grünem Grund gekennzeichnet. In etwa sieben Kilometern Länge führt er bis zur Ronneburg. Die Wanderzeit beträgt knapp zwei Stunden. Zwischen Hasselweiher und Waldrand geht es in den Ronneburger Wald, gleich rechts ab und in einer langen sanften Steigung am Hasenkopf vorbei bergauf. Am Waldrand erblickt man die Ronneburg, die einem plötzlich fast zu Füßen liegt. Hier lädt eine Bank zur Rast ein. Links ab geht es am Waldrand entlang um den Steinkopf. Nach Durchquerung des Waldes am Sauerngrund biegt man rechts ab und verlässt ihn über einen Panoramaweg in Richtung Wohnplatz Steinbach. Vor dem ersten Haus geht es vorbei an einem kleinen Wäldchen zum Hardtwegshof. In dem Wäldchen befindet sich die Quelle Rodenborn. Sie gab einem dort liegenden Ort den Namen, der aber bereits Ende des 15. Jahrhunderts von den Karten verschwunden ist. Durch den Almessengrund geht es dann links über einen Hügel zurück zum Ausgangspunkt.
Wanderweg „Pilz“
Mit einem Pilz ist der kürzeste der Wanderwege vom Parkplatz am östlichen Ortsende Gettenbachs gekennzeichnet. Die Weglänge beträgt gut zwei Kilometer und ist in etwa einer halbe Stunde zu bewältigen.
Wenn man das Waldgatter durchquert, erreichen man bald den ehemaligen Festplatz, an dem die Gettenbacher Feuerwehr bis 2018 ihre große Feier zum ersten Mai abhielt. Auf der linken Seite steht ein Schaltkasten und daneben ein Gullideckel. Dort wird der Gettenbach künstlich mit fünf Litern Grundwasser pro Sekunde gespeist, aus dem nebenliegenden Tiefbrunnen A. Direkt oberhalb liegt der „Tontaubenweiher“, der letzte der in den 70er Jahren errichteten ehemals sieben Fischteiche im Gettenbachtal. Links am Weiher führt der Weg entlang des trockenen Gettenbachs erst zur Karlshütte, dann weiter bis zur ehemaligen Quelle. Der Quelltopf liegt trocken auf der linken Seite hinter dem Wildzaun. An dem Rohr, das früher das Wasser unter dem Weg durchführte, wird ebenfalls Grundwasser eingeleitet. Vorgegeben sind 30 Liter pro Minute, um das Biotop im Quellbereich für Amphibien zu erhalten. Von diesem Wasser erreicht nichts den unteren Gettenbach.
Einige Meter weiter finden sich einige sehr alte imposante Eichen und vor einer, als Naturdenkmal gekennzeichneten, ein Gedenkstein. Er wurde von den Forstbeamten für Graf Karl zu Ysenburg und Büdingen-Meerholz gestellt, der dort am 16.10.1699 seinen letzten Hirsch schoss. Auf der anderen Seite des Weihers geht es zurück zum Parkplatz.
Wanderweg „Hirschkäfer“
Mit einem Hirschkäfer auf grünem Grund ist ein etwa fünf Kilometer langer Rudwanderweg vom Wanderportal aus gekennzeichnet. Der Weg ist in etwa eineinhalb Stunden zu durchwandern.
Durch das Wildgatter geht es in den Wald bis zum Weiher. Dort gleich links findet sich neben dem Pumpenhaus ein Tor. Durch dieses Tor geht es geradeaus bergan. An einer großen Waldwiese links ab erreicht man das ehemalige Wildgatter auf dem Köhlerkopf. Die große Fläche wurde in den dreißiger Jahren gerodet, um Ackerfläche zur Versorgung der Gettenbacher Bürger zu schaffen.
Ein wenig weiter links liegt im Wald am „Franzosenhau“ der Gedenkstein für den von Wilderern getöteten Förster Heinrich Nieß. Rechts an der großen Wiese vorbei biegt man am Ende rechts ab. Nach einer Weile passiert man einen Grenzstein mit der Zahl 18. Dieser würde vom Fürsten gestellt, um die Gettenbacher Forstreviere Nord und Süd voneinander abzugrenzen. An der Strackerschneise, dem direkten Weg, rechts ab steigt man durch den Altenjagen wieder bergab und erreicht das Tor am Pumpenhaus. Über den Hinweg geht es zurück zum Parkplatz.
Wanderweg „Schnepfe“
Der mit einer weißen Schnepfe auf grünem Grund gekennzeichnete Rundwanderweg führt über etwa sieben Kilometer in Form einer Acht bis in den Gelnhäuser Stadtwald. Die Wanderung ist in unter zwei Stunden zu bewältigen.
Startend vom Parkplatz am Ortsende Gettenbachs steigt der Weg gleich nach Durchquerung des Wildgatters rechts bergan. Eine langgezogene Steigung hinau auf die Kohlplatte geht es bis zu einer Kreuzung, der der Weg später noch einmal begegnen wird.. Weiter geradeaus geht es bis zu einem Wildgatter, an dem man den ehemals fürstlichen Wald verlässt und den Gelnhäuser Stadtwald betritt. An der Prenzelseiche vorbei erreicht man die Schutzhütte „Kuhruh“. Hier biegt der Weg rechts ab und erreicht mit leichtem Gefälle „Lothars Bank“, die sich als äussester Wegpunkt zur Rast anbietet. Von dort aus geht es wenige Meter nördlich bergab und gleich rechts. Nach einiger Zeit findet sich linker Hand das „Gelnhäuser Tor“, durch das man wieder den umzäunten Gettenbacher Wald betritt. Gleich wieder rechts führt der Schnepfenweg durch einen buchendominierten Wald zu der bereits besuchten Kreuzung. Dort geht es links bergab bis zum Wildzaun, an dem man rechts entlang bald durch ein Gatter wieder den Parkplatz erreicht.
Wanderweg „Eichhörnchen“
Mit einem Eichhörnchen ist ein etwa sieben Kilometer langer Rundweg gekennzeichnet, für den man etwa zwei Stunden benötigt. Mit zwei stärkeren Steigungen ist er etwas anspruchsvoller.
Durch das Waldgatter am Ortsende von Gettenbach geht es geradeaus durch die sogenannte „Judenschneise“ über den Schultheißenkopf. Der Lokalhistoriker Heinrich-Geoerg Semmel hält die Judenschneise für den moderaten Anstieg zur Rennstaße, den schwer bepackte jüdische Händler von Gettenbach aus genutzt haben sollen. An einer großen Kreuzung erreicht man dann den Rennweg, eine historische schnelle Verbindung zwischen Wächtersbach und Büdingen. Dort geht es jedoch die erste Abbiegung rechts gleich wieder runter in den Schulgrund, eigentlich Schorlgrund, da es dort viele Quellen gab, aus denen leicht perlendes Wasser sprudelte. Diese sind jedoch inzwischen alle trocken gefallen. Unten angekommen biegt man rechts ab und geht gleich den nächsten Weg wieder links auf den Glashüttenkopf. Oben angekommen erreicht man eine lange Reihe stattlicher Eichen, der rechts bis zur nächsten Kreuzung folgt. Von dort geht es rechts steil bergab wieder zum Weiher und links zurück zum Parkplatz.
Wanderweg „Geweih“
Mit einem Hirschgeweih auf grünem Grund ist der längste der Wanderwege vom Gettenbacher Parkplatz ausgeschildert. Die Wegstrecke von knapp neun Kilometern lässt sich in etwa zweieinhalb Stunden bewältigen.
Gleich nach dem Wildgatter geht es vor dem Weiher links und durch das Tor am Pumpenhäuschen. Der Weg führt gerade bergan an einer großen Waldwiese auf dem Köhlerkopf vorbei zu einer großen Kreuzung auf der Kuppe. Rechts ab geht es die Rennstraße entlang an der Winkelhalle vorbei zu einer weiteren Kreuzung. Kurz danach biegt man halb rechts ab durch einen dichten Fichtenwald. Sobald sich der Wald wieder lichtet, findet sich linker Hand ein Holzkreuz, das an Karl Kalmbach erinnert. Dann führt ein lauschiger Weg durch den „Kessel“ bis zu einer T-Kreuzung. Hier rechts hinab durch den Schulgrund geht es zwischen Schultheißenkopf auf der rechten und Glashüttenkopf auf der linken Seite wieder am Weiher vorbei bis zum Parkplatz.
Wanderweg „Ahorn“
Das Ahornblatt kennzeichnet den längeren der beiden vom Hühnerhof in Gettenbach ausgehenden gemeindlichen Wanderwege „Rund um den Golfplatz“. Die Wegstrecke beträgt etwa sieben Kilometer und ist in zwei Stunden locker zu bewältigen. Vom Parkplatz aus geht es entlang des Hofgebäudes bis zur Franziskuskapelle. Die Kapelle wurde im Jahr 2002 von der Familie Hecker, die den Hühnerhof betreibt, gestiftet und dem Heiligen Franziskus, dem Schutzpatron der Tiere geweiht, womit die Heckers ihre ökologische Einstellung unterstreichen.
Weiter führt der Weg quer über den Golfplatz, vorbei an einer Kneippanlage, die jedem Besucher offensteht. Weiter geht es durch eine Schranke in den Wald und stets bergan, entlang eines Rinnsals, das in alten Karten den imposanten Namen „Hühnerfluß“ trägt. Am ersten Weiher im Tal hat man in etwa die Hälfte des Anstiegs hinter sich gebracht.Unser Wanderweg läuft auf dieser Strecke parallel mit dem VHC-Wanderweg „Burgenpfad“, der mit einem grünen Andreaskreuz gekennzeichnet ist. Beide Wege biegen am nächsten Weiher ab und kreuzen das Tal. Der lauschige Weiher lädt zum Verweilen ein. Nach einem ganz kurzen Anstieg erreicht man einen gut ausgebauten Weg, an dem die Wege links bergauf in Richtung Gelnhausen abbiegen. Rechts ab würde man den Hühnerhof nach etwa vier Kilometern erreichen. Oben angekommen erreicht man „Lothars Bank“, eine Möglichkeit zur Rast, und biegt rechts ab. An einer T-Kreuzung zweigt links ein steil bergabführender Weg, „Bunkerstraße“ genannt ab, der zum Röther Waldschwimmbad führt.
Der „Ahornweg“ führt jedoch weiter geradeaus bis zum Waldrand. Am Waldrand rechts bieten sich einige Bänke an, von denen aus man den Blick bis zur Frankfurter Skyline schweifen lassen kann. Am nächsten Weg rechts durch den Wald erreicht man wieder den Golfplatz. Auf diesem Stück finden sich auch viele Ahornbäume, denen der Weg seinen Namen verdankt.
Wanderweg „Eichblatt“
Das Eichblatt kennzeichnet den kürzeren der beiden Wege „Rund um den Golfplatz“. Die Wegstrecke beträgt etwa sechseinhalb Kilometer und ist in gut eineinhalb Stunden zu bewältigen.
Die erste Wegstrecke läuft der Weg parallel mit dem zuvor beschriebenen Ahornweg. Nach dem Weiher folgt er jedoch links dem VHC-Weg bis kurz vor die Höhe und biegt dann links ab, auf den VHC-Weg „Barbarossaweg“ mit dem grünen Kreuz und den Stolberg-Ysenburg-Weg, gekennzeichnet mit zwei weißen Balken auf schwarzem Grund. Parallel dazu läuft auch der Hessenweg Nr.2, ebenfalls „Barbarossaweg“. Auf der Höhe lädt „Lothars Bank“ zum Verweilen ein.
Es geht weiter bis einem Durchgang des Wildzaun, der als „Gelnhäuser Tor“ bekannt ist. Direkt danach geht es links und gleich wieder rechts über die „Hardt“ und bald darauf wieder links bergab nach Gettenbach. Auf der linken Seite findet man eine Tür, die in einen alten Bunker des Zivilschutzes führt. Kurz darauf passiert man ein weiteres Tor und verlässt den ehemals fürstlichen Wald. Am Ortseingang von Gettenbach angelangt, führt uns das Eichblatt über den Radweg zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Am Hühnerhof lädt die Gutsschänke zur Bewirtung ein. Im Innenhof des Guts betreibt das Hotel ein Café und serviert köstliche selbst gebackene Kuchen.
Wanderweg „Hühnerweg“
Eine zehn Kilometer lange Wanderung führt zwischen Gettenbach, Hain- und Mittelgründau rund um den Stickelsberg, wie der heutige 18-Loch-Golfplatz in historischen Karten benannt wurde. Wir starten die Wanderung auf dem Parkplatz vom Gut Hühnerhof. Weiter Einstiege bieten sich an den Parkplätzen an der Hain-Gründauer Laurentiuskirche, vom Restaurant „Heckers“ oder auch vom Bahnhof Mittel-Gründau. Der Weg ist in beiden Richtungen mit einem roten Huhn auf weißem Grund gekennzeichnet und ist in gut zwei Stunde zu durchwandern.
Auf der nördlichen Seite des historischen Hofguts liegt das „Schweizerhaus“, in dem ehemals die Melker (aus der Schweiz) lebten. Mit dem Weg quert man auch die alte Grenze zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Kurfürstentum Hessen, in dem der eigentliche Hof lag. Eine Geschichte besagt, dass eine Leiche über die Grenze gezogen wurde, um sie der anderen Herrschaft zu verantworten. Das Hofgebäude wird rechts liegen gelassen. Vom Parkplatz aus geht es entlang des Hotels bis zur Franziskuskapelle. Die Kapelle wurde im Jahr 2002 von der Familie Hecker, die den Hühnerhof betreibt, gestiftet und dem Heiligen Franziskus, dem Schutzpatron der Tiere geweiht, womit die Heckers ihre ökologische Einstellung unterstreichen. Quer durch den Golfplatz, linker Hand befindet sich die erste, von der Familie Hecker errichtete, öffentliche Kneippanlage, geht es weiter. Nach der Durchquerung des 9-Loch-Golfplatzes erreicht man eine Schranke, vor der man rechts abbiegt. Diesem Weg folgt man bis ans Ende und wendet sich nach links entlang des Waldrandes.
Hier erwartet den Wanderer der „Skyline-Blick“, eine wunderbare Aussicht auf die Hochhäuser in Frankfurt. Danaben ist der „Ginnheimer Spargel“ gut zu erkennen und die Höhenzüge des Taunus. Weiter links trifft der Blick auf das Hanauer Kraftwerk „Staudinger“. Auf der Höhe laden Bänke zum Verweilen ein. Der nächste asphaltierte Weg rechts ab läuft parallel mit dem Jakobsweg, gekennzeichnet durch eine gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund. Durch einen Hohlweg trifft man auf den Fahrradweg entlang der B 457. Rechts runter geht es zur Unterführung, um die Bundesstraße gefahrlos zu queren. An der zweiten Kreuzung biegt der Jakobsweg ab, geradeaus weiter geht es vorbei am Modellflugplatz des MBC Ikarus zu einem lauschigen Weiher am Fuß des Golfplatzes.
Der Weg führt weiter bergan, vorbei am Bahnübergang bis zu den Berghöfen, rund um den historischen „Stickelsberg“. Kurz danach erreicht man das Restaurant „Heckers“. Dort bietet sich die Möglichkeit zur Einkehr. Mit dem großen Parkplatz bietet sich auch die Chance, hier in die Wanderung einzusteigen und im Restaurant abzuschließen. Direkt am Weg hat die Familie Hecker eine weitere öffentliche Kneipp-Anlage errichtet, an der der Wanderer seine müden Füße kühlen kann. Wer noch nicht ausgelastet ist, kann einen Besuch des Abenteuer-Golfplatzes einplanen oder den Barfußpfad beschreiten..
Weiter geht es zum ADAC-Gelände und dann links am Zaun entlang. Der Weg führt vorbei am Talhof bis zu einer kleinen Brücke über die Gründau. Dort bietet sich der Einstieg für Wanderer, die mit dem Zug anreisen. Nach der Brücke links, über die nächste schmale Brücke erreicht man über einen engen Weg den Bahnhof Mittel-Gründau. An der Brücke rechts geht es zu den Weihern des ASV Gründau. Auch bietet sich die Möglichkeit zur Einkehr, momentan jedoch lediglich montags, dienstags und freitags von 14 bis 19 Uhr. Vom Anglerheim aus erblickt man schon die nächste Unterführung, um wieder auf die andere Seite der Bundesstraße zu gelangen. Kurz darauf erreicht der Weg die Laurentiuskirche.
Die dem Heiligen Laurentius gewidmete evangelische Kirche wurde im Jahr 1715 erbaut. Sie besticht vor allem durch ihre Schlichtheit mit der Doppelempore, die sie von innen weitaus größer erscheinen lässt, als es von außen den Anschein hat.
Von der Kirche aus quert man an einer alten Brücke die Gründau, nächste Abbiegung links und gleich wieder rechts. Hier geht es entlang eines kleines Rinnsals, das in historischen Karten den erhabenen Namen „Hühnerfluß“ trägt, bis man die Umgehungsstraße an der Bushaltestelle kreuzt und wieder den Hühnerhof erreicht. Dort laden die Gutschänke und das Hotel-Café zur Rast. Hier findet sich auch ein Minigolfplatz.
Eine Abkürzung des Weges bietet sich zwischen den Stationen Gut Hühnerhof und Restaurant „Heckers“. Der Weg führt vom Gutshof am Fahrradweg entlang bis zu einer Ampel, an der die Bundesstraße gequert wird. Dann geht es links ab, am ADAC-Gelände entlang hoch bis zum Restaurant auf dem Berg. Der durchquerte Grund hat die historische Bezeichnung „Judengrund“. Der direkte Weg ist mit einem weißen Huhn auf rotem Grund gekennzeichnet. So bietet sich auch die Möglichkeit, entweder nur die nördliche oder nur die südliche Route mit jeweils etwa sieben Kilometern zu laufen. Dazu benötigt man etwa anderthalb Stunden.
Hierbei handelt es sich um die von Hannes Schulz ausgearbeitete Wanderstrecke zum Jubiläum 50 Jahre Gründau 1972-2022 mit dem Arbeitstitel Gründau50. Es geht einmal rund um das Gemeindegebiet, wobei alle 7 Ortsteile berücksichtigt werden.
Angedacht ist der Trail für Einzelwanderer und/ oder Gruppen. Der geübte Wanderer bewältigt diese Strecke in rund 10 bis 12 Stunden.
Von Lieblos aus geht es durch die Kinzigaue um Rothenbergen südlich zu umrunden. Der Weg führt dann nordwärts durch den Wohnpark Steinbach bis zum Hasselweiher am Reitzeberg. Quer durch den Ortsteil Mittel-Gründau geht es an der Gründau entlang, dem Bach, der der Großgemeinde den Namen gab. Am Angelweiher vorbei geht es auf Hain-Gründauer Gemarkung bis an den Rand des Büdinger Waldes. Durch Hain-Gründau folgt man der Gründau bis nach Breitenborn. In diesem Bereich hat sie noch den Namen Litterbach. Einmal durch Breitenborn und hinauf in den Wald geht es dann über den Eichelkopf zum Ortsteil Gettenbach.
Den kleinsten Gründauer Ortsteil durchquert man komplett von Ost nach West. Weiter geht es am Golfplatz vorbei durch die Felder bis hoch zur Bergkirche in Niedergründau. Weiter geht’s an der Kompostierungsanlage vorbei durch die Felder zurück Richtung Bundesstraße. Man quert diese an einer Unterführung, welche mit Wandmalereien zum 40ten Gemeindegeburtstag Gründaus sowie den Jakobsweg erinnern. Am Waldrand entlang erreicht man dann wieder Lieblos. Am Herzberg und am Sommerberg vorbei geht es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Geschichte und Gegenwart des Heimatortes gemeinsam erleben – Wanderungen auf dem europäischen Kulturweg Rothenbergen.
Seit September 2012 ist ein „Europäischer Kulturweg Rothenbergen“ eingerichtet.
Auf dem rund sechs Kilometer langen Rundweg durch die Gemarkung und den Ortsteil Rothenbergen werden auf sieben Schautafeln Informationen zu Geschichte, Natur und Landschaft gegeben.
Die Wanderungen beginnen immer vor dem Restaurant „Alte Wache“ in Rothenbergen, dauern etwa zweieinhalb Stunden und enden im Landgasthof „Zum Bogen“.
Informationen zur Geschichte Rothenbergens liefern auch das Buch „Von Rodinberch bis Rothenbergen – Geschichte und Geschichten aus dem Dorf an der Straße“ von Martin Ludwig und Peter Völker sowie die dazu entwickelte Landkarte, die in Rothenbergen im Landgasthof „Zum Bogen“, dem Friseursalon Schnell und in der Postagentur erworben werden können.
Das Buch, das die Geschichte von der Jungsteinzeit bis an die Grenze der Gegenwart beleuchtet, kostet 19,30 Euro, die Karte zum Buch 5 Euro.
Das im EU-Projekt European Cultural Paths entstandene Konzept der Kulturwege ist Regionen übergreifend ausgerichtet – von Mainfranken bis zum Vogelsberg und von Frankfurt bis Würzburg. Über die Kulturwege werden – bislang weitgehend unbekannte – Besonderheiten der Kulturlandschaft einzelner Gemeinden, Orts- und Stadtteile aufgegriffen und herausgestellt.
Sie erfüllen nach Ansicht von Dr. Gerrit Himmelsbach, dem Projektleiter des Archäologischen Spessart-Projektes (ASP) einen neuen Zugang zum jeweiligen Heimatdorf.
Folder zum Kulturweg in der Gemeindeverwaltung erhältlich.
Kontakt: lehrer-ludwig@t-online.de, voelkerpg@aol.com
Geschichte und Gegenwart des Heimatortes gemeinsam erleben – Wanderungen auf dem europäischen Kulturweg Niedergründau – Dorf des Landhandels
Seit 2016 ist ein „Europäischer Kulturweg Niedergründau“ eingerichtet.
Auf dem rund sechs Kilometer langen Rundweg durch die Gemarkung und den Ortsteil Niedergründau werden auf sieben Schautafeln Informationen zu Geschichte, Natur und Landschaft gegeben.
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